Mind: 33 years old
Body: 66 years old
Spirit: unchanged, zero.
Wanted: MOOD ELEVATORS!!!
Wednesday, September 07, 2011
Friday, July 22, 2011
Own expectations
Due to the fact that I was unable to compete in the last two years or so, I often thought about why I'd never have been a good eventer at all. To make it short:
I am a chicken.
I do not have the ideal soil to train on.
I am not fully committed to the efforts required to really compete in eventing.*
I have paused too long. So what.
*In other words: our life has other priorities.
I have a great eventing horse. In fact, I have the ideal horse for me.
Honestly, my horse and I have a lot of fun in a cross-country. Such a f... lot of fun that that's the reason why I am so disappointed and sad that I cannot do it any longer with my gorgeous Zimmer Germany hip.
I am a chicken.
I do not have the ideal soil to train on.
I am not fully committed to the efforts required to really compete in eventing.*
I have paused too long. So what.
*In other words: our life has other priorities.
I have a great eventing horse. In fact, I have the ideal horse for me.
Honestly, my horse and I have a lot of fun in a cross-country. Such a f... lot of fun that that's the reason why I am so disappointed and sad that I cannot do it any longer with my gorgeous Zimmer Germany hip.
Sunday, July 17, 2011
Neues von der Baustelle
Heute möchte ich Euch nicht vorenthalten, welche Fortschritte es zu vermelden gibt auf der Schüller Estate:
Zu sehen ist a) der neue Putz- und Waschplatz, b) die Trakehner-Tür zur Sattelkammer und c) die Sattelkammer mit dem neuen Pflaster. Das neue Pflaster hat bewirkt, daß der Raum jetzt 15cm an Höhe gewonnen hat. Das Gefälle, das der ehemalige Kuhstall hatte, haben wir begradigt. Oder vielmehr begradigen lassen, denn ich habe dabei nicht einen Finger krumm gemacht. Der neue Putzplatz ist ein sehr komfortabler Fortschritt, über den nicht nur wir uns freuen, sondern ganz sicher auch der Hufschmied.
Diese Errungenschaften sind Teil der Gesamt-Hofsanierung. Natürlich habe ich hier die Prioritäten kommuniziert und nach gut sechs Wochen Bauloch ist es jetzt endlich soweit... zwischendrin haben schon Nachbarn gefragt, ob wir einen Naturpool auf dem Hof bauen, weil so weit ausgekoffert war. Fotos von ebendiesem erspare ich Euch, allein weil der Schlamm an den Füssen auf den Fotos nicht hinreichend übertragen wird.
Zu sehen ist a) der neue Putz- und Waschplatz, b) die Trakehner-Tür zur Sattelkammer und c) die Sattelkammer mit dem neuen Pflaster. Das neue Pflaster hat bewirkt, daß der Raum jetzt 15cm an Höhe gewonnen hat. Das Gefälle, das der ehemalige Kuhstall hatte, haben wir begradigt. Oder vielmehr begradigen lassen, denn ich habe dabei nicht einen Finger krumm gemacht. Der neue Putzplatz ist ein sehr komfortabler Fortschritt, über den nicht nur wir uns freuen, sondern ganz sicher auch der Hufschmied.
Diese Errungenschaften sind Teil der Gesamt-Hofsanierung. Natürlich habe ich hier die Prioritäten kommuniziert und nach gut sechs Wochen Bauloch ist es jetzt endlich soweit... zwischendrin haben schon Nachbarn gefragt, ob wir einen Naturpool auf dem Hof bauen, weil so weit ausgekoffert war. Fotos von ebendiesem erspare ich Euch, allein weil der Schlamm an den Füssen auf den Fotos nicht hinreichend übertragen wird.
Schönster Tag des Jahres 2011
Zum bislang schönsten Tag des Jahres mutierte wirklich völlig unerwartet der vergangene Sonntag (10.Juli). Bei herrlichem Sommerwetter machte sich das Core-Team Tabasco auf nach Biebergemünd, um im Kasselgrund fernab von Turnierhektik ein Experiment zu reiten. Ganz ehrlich, Chris stand etwas blaß um die Nase am Abreiteplatz, und bei mir war's der Magen der blass war. Tabbi hingegen schien mir überrascht, aber in freudiger Anspannung abwartend, was kommen würde. Ich habs halt einfach mal gemacht. Ohne üben und so.
In den Wochen davor im Wald immer mal die Bügel ein Loch kürzer geschnallt, und mal 1000m am Stück galoppiert. Medizinisch gesehen ist es ohnehin nicht gestattet... egal.
Was schlußendlich so schön war? Daß ich die kleine Strecke mit 10 Sprüngen in schönem gleichmäßigen Tempo und ohne jegliche Probleme völlig harmonisch beendet habe!!! Hinterher ist sowas dann immer ganz klar gewesen, aber vorher: ganz sicher nicht. Ich war auf alle Eventualitäten vorbereitet. Nicht auf die, daß ich im Ziel plötzlich wieder fast kotzen musste - das kenne ich von früher, von den ersten Geländeritten. War aber auch egal. Und am Ende waren wir sogar Dritte in der Wertung um den Vogelsberg-Meute Cup. Aber auch das war egal.
Beweisfoto:
In den Wochen davor im Wald immer mal die Bügel ein Loch kürzer geschnallt, und mal 1000m am Stück galoppiert. Medizinisch gesehen ist es ohnehin nicht gestattet... egal.
Was schlußendlich so schön war? Daß ich die kleine Strecke mit 10 Sprüngen in schönem gleichmäßigen Tempo und ohne jegliche Probleme völlig harmonisch beendet habe!!! Hinterher ist sowas dann immer ganz klar gewesen, aber vorher: ganz sicher nicht. Ich war auf alle Eventualitäten vorbereitet. Nicht auf die, daß ich im Ziel plötzlich wieder fast kotzen musste - das kenne ich von früher, von den ersten Geländeritten. War aber auch egal. Und am Ende waren wir sogar Dritte in der Wertung um den Vogelsberg-Meute Cup. Aber auch das war egal.
Beweisfoto:
Thursday, July 14, 2011
Team Tabasco Eventing welcomes...
... a new team member:
Here are the first photos of the new dream couple in eventing, Tabasco and Christoph. Tabbi's obviously enjoying the new sporty approach of his favorite activity - apart from rolling and eating bananas. And the entire team is happy to have found the missing addition after the long break due to un-welcome mishaps. We are taking it easy, but plans can be adjusted. Go, Team Tabasco!!!
Here are the first photos of the new dream couple in eventing, Tabasco and Christoph. Tabbi's obviously enjoying the new sporty approach of his favorite activity - apart from rolling and eating bananas. And the entire team is happy to have found the missing addition after the long break due to un-welcome mishaps. We are taking it easy, but plans can be adjusted. Go, Team Tabasco!!!
Tuesday, January 18, 2011
Sunday, January 09, 2011
Team Tabasco Eventing
Was ist aus dem Team Tabasco geworden? Nun, wir sind alle noch da - vielleicht in etwas veränderter Konstellation. Die Wiebke gewöhnt sich langsam an den Gedanken, daß das Team Tabasco Eventing auch ein Team Tabasco Eventing sein kann, wenn nicht sie, sondern "jemand" anders im Sattel sitzt.
Momentan wohnen wir (Puppe und ich) nicht zuhause. Gut ist, daß ich hier freispringen, laufen und sonstwie arbeiten kann. Schlecht ist, daß ich nicht die Gegend screenen kann, sondern in einem geschlossenen Stall stehe. Vielmehr, in einem Pferdegefängnis. Das hat sogar Gitter. Das hatte ich früher auch immer, aber da hat sie mich ja rausgeholt und uffz, da hab ich ganz schön aufgeatmet!!! Im wahrsten Sinne des Wortes. Naja wir schauen mal was das Jahr so bringt.
Puppe soll mit Justin und Pascal Führzügelklassen gehen, vielleicht mal mit Meline einen einf. Reiterwettbewerb. Oder ne Rallye. Tabbi (also ich) soll wieder flott gemacht werden nach der 12-monatigen Jockey-OP-Koppelpause. Mann, was hab ich da ne Lust zu! Allein der Gedanke, in flotten Tempo über eine Hindernis-Strecke zu galoppieren. Herrrrlich!!! Mal sehen welcher Jockey da steuern wird. Denn vielmehr muss der ja nich machen. Ich mach das schon. Während in der Dressur- und Springarbeit, da erwarte ich schon etwas ehrliches Engagement, sonst wird auch mal wer verarscht... von mir.
Naja, kurzum wir freuen uns, daß wir bald wieder heimkommen nach Calbach. Und freuen uns auf ganz viel Besuch diesen Sommer!!! Und Ausritte... achso, Wiebke hat sich vorgenommen, mit mir auszureiten. Sie will mal gucken ob sie das machen kann. Und gucken ob wir zwei da wirklich Freude dran haben... ich glaub ja schon. Sie ist schon arg lieb zu mir.
Momentan wohnen wir (Puppe und ich) nicht zuhause. Gut ist, daß ich hier freispringen, laufen und sonstwie arbeiten kann. Schlecht ist, daß ich nicht die Gegend screenen kann, sondern in einem geschlossenen Stall stehe. Vielmehr, in einem Pferdegefängnis. Das hat sogar Gitter. Das hatte ich früher auch immer, aber da hat sie mich ja rausgeholt und uffz, da hab ich ganz schön aufgeatmet!!! Im wahrsten Sinne des Wortes. Naja wir schauen mal was das Jahr so bringt.
Puppe soll mit Justin und Pascal Führzügelklassen gehen, vielleicht mal mit Meline einen einf. Reiterwettbewerb. Oder ne Rallye. Tabbi (also ich) soll wieder flott gemacht werden nach der 12-monatigen Jockey-OP-Koppelpause. Mann, was hab ich da ne Lust zu! Allein der Gedanke, in flotten Tempo über eine Hindernis-Strecke zu galoppieren. Herrrrlich!!! Mal sehen welcher Jockey da steuern wird. Denn vielmehr muss der ja nich machen. Ich mach das schon. Während in der Dressur- und Springarbeit, da erwarte ich schon etwas ehrliches Engagement, sonst wird auch mal wer verarscht... von mir.
Naja, kurzum wir freuen uns, daß wir bald wieder heimkommen nach Calbach. Und freuen uns auf ganz viel Besuch diesen Sommer!!! Und Ausritte... achso, Wiebke hat sich vorgenommen, mit mir auszureiten. Sie will mal gucken ob sie das machen kann. Und gucken ob wir zwei da wirklich Freude dran haben... ich glaub ja schon. Sie ist schon arg lieb zu mir.
Sunday, August 22, 2010
Monday, July 26, 2010
Neues Spiel
Sie hat jetzt etwa vier neue teile. ersatzteile, von der firma zimmer. und dann noch einige teile, um diverse übungen auszuführen: einen sockenanzieher, eine greifzange. was es alles gibt! elastische schnürbänder müssen wir auch noch besorgen, dann lassen sich sogar normale schuhe tragen und nicht nur birkenstöcker und sonstige leisetreter.
die vier neuen teile heißen allofit shell, cls spotorno, durasul alpha insert und biolox delta ceramic fermoral head. sie hatte mords angst vor der ganzen sache und kann es noch immer nicht so recht glauben, dass noch vor einer woche die angst da war. heute sind die ersatzteile eingebaut, die schmerzen unter kontrolle, die naht supergut zugewachsen. wie neugeboren fühlt sie sich noch nicht, aber nachdem sie die letzten monate nicht klinisch, aber faktisch tot war (game over), ist jetzt doch ein fünkchen hoffnung aufgekeimt.
mit einschränkungen allerdings. denn die luxation ist tunlichst zu vermeiden und das heißt, solange nicht ansatzweise muskeln und bänder soweit trainiert sind, daß sie die ersatzteile an ihrem zugedachten platz halten, solange nicht die ersatzteile am knochen anwachsen und eben unsicherheit ob der balance etc. da ist, heißt es vorsichtig sein. die maximal möglichen grade der abwinklung lassen sich nicht exakt errechnen, sind jedoch sehr einschränkend. also schuhe zubinden zum beispiel, das ging vorher nicht - seit etwa einem jahr hatte sie massive probleme mit ihrer beweglichkeit. aber schuhe zubinden geht auch jetzt nicht, da man sich nicht soweit vorbeugen darf. in den nächsten wochen ist laufschule angesagt. denn so wie es im prospekt steht "bereits einen tag nach der op können sie wieder aufstehen und loslaufen" - das ist dann doch ein bisserl rosarot formuliert. oder - sie hat es ein bisserl rosarot interpretiert.
in den nächsten drei wochen ist 30% belastung auf dem ersatzteil-bein erlaubt. das erschwert die sache noch etwas. das bein ist mit plusminus 0cm längendifferenz aus der op gekommen. was ne wahnsinnsleistung! beinlängendifferenzen sind bei hüft ops durchaus üblich und die 0 cm heißen, das die guten stücke sich jetzt bitte genau so in den alten restkörper integrieren mögen.
was ihre psyche betrifft, abseits dieser sich dramatisch zugespitzten tod-situation (in der es keine metapher mehr ist nur am fenster gesessen zu haben, denn das bloße im bett liegen hat bereits geschmerzt): der lebensentwurf will überarbeitet werden. die erfahrung, einmal derart bewegungseingeschränkt (gewesen) zu sein wird sicherlich jetzt bereichernd wirken. die suche nach neuen challenges ist spannend aber auch frustrierend. erlaubt sind so sachen wie rückenschwimmen und walken. und obwohl sie nie bungeejumping oder kitesurfing-ambitioniert war, ist rückenschwimmen und walken denn doch etwas für die generation 66+. ihre passion war eventing, eine spezielle sportart mit einem vierbeinigen partner pferd. sie kam sehr spät zu dieser passion, und sie blickt immerhin auf einige schöne jahre mit diesem hobby zurück, auf eine für ihren späten start gesehen ausgesprochen gute sportliche weiterentwicklung. auch auf den aufwand bezogen, eine sehr erfolgreiche zeit. red bull verleiht dir flüüügel, das ist das gefühlt erlebte, wie sie immer wieder sagt. das kann nur nachvollziehen, wer dieses gefühl einmal gehabt hat. und nun steht eine zukunft an, die sich außerhalb des wettbewerbs abspielen wird. sie geht nicht in den wettkampf, wenn ihre bedingungen von vornherein beschränkt sind - hier: die beweglichkeit und das risiko. dazu ist sie nicht bereit. der wettbewerb ist überhaupt nicht wichtig!!!!! und das risiko ist nicht nötig. gespannt sieht sie den rasanten fortschritten entgegen, die aktuell auf sie warten und freut sich vor allem auf all ihre wahren freunde und daß sie wieder eine treppe hochsteigen kann ohne schmerzen. wer nichts wagt, der nichts gewinnt.
die vier neuen teile heißen allofit shell, cls spotorno, durasul alpha insert und biolox delta ceramic fermoral head. sie hatte mords angst vor der ganzen sache und kann es noch immer nicht so recht glauben, dass noch vor einer woche die angst da war. heute sind die ersatzteile eingebaut, die schmerzen unter kontrolle, die naht supergut zugewachsen. wie neugeboren fühlt sie sich noch nicht, aber nachdem sie die letzten monate nicht klinisch, aber faktisch tot war (game over), ist jetzt doch ein fünkchen hoffnung aufgekeimt.
mit einschränkungen allerdings. denn die luxation ist tunlichst zu vermeiden und das heißt, solange nicht ansatzweise muskeln und bänder soweit trainiert sind, daß sie die ersatzteile an ihrem zugedachten platz halten, solange nicht die ersatzteile am knochen anwachsen und eben unsicherheit ob der balance etc. da ist, heißt es vorsichtig sein. die maximal möglichen grade der abwinklung lassen sich nicht exakt errechnen, sind jedoch sehr einschränkend. also schuhe zubinden zum beispiel, das ging vorher nicht - seit etwa einem jahr hatte sie massive probleme mit ihrer beweglichkeit. aber schuhe zubinden geht auch jetzt nicht, da man sich nicht soweit vorbeugen darf. in den nächsten wochen ist laufschule angesagt. denn so wie es im prospekt steht "bereits einen tag nach der op können sie wieder aufstehen und loslaufen" - das ist dann doch ein bisserl rosarot formuliert. oder - sie hat es ein bisserl rosarot interpretiert.
in den nächsten drei wochen ist 30% belastung auf dem ersatzteil-bein erlaubt. das erschwert die sache noch etwas. das bein ist mit plusminus 0cm längendifferenz aus der op gekommen. was ne wahnsinnsleistung! beinlängendifferenzen sind bei hüft ops durchaus üblich und die 0 cm heißen, das die guten stücke sich jetzt bitte genau so in den alten restkörper integrieren mögen.
was ihre psyche betrifft, abseits dieser sich dramatisch zugespitzten tod-situation (in der es keine metapher mehr ist nur am fenster gesessen zu haben, denn das bloße im bett liegen hat bereits geschmerzt): der lebensentwurf will überarbeitet werden. die erfahrung, einmal derart bewegungseingeschränkt (gewesen) zu sein wird sicherlich jetzt bereichernd wirken. die suche nach neuen challenges ist spannend aber auch frustrierend. erlaubt sind so sachen wie rückenschwimmen und walken. und obwohl sie nie bungeejumping oder kitesurfing-ambitioniert war, ist rückenschwimmen und walken denn doch etwas für die generation 66+. ihre passion war eventing, eine spezielle sportart mit einem vierbeinigen partner pferd. sie kam sehr spät zu dieser passion, und sie blickt immerhin auf einige schöne jahre mit diesem hobby zurück, auf eine für ihren späten start gesehen ausgesprochen gute sportliche weiterentwicklung. auch auf den aufwand bezogen, eine sehr erfolgreiche zeit. red bull verleiht dir flüüügel, das ist das gefühlt erlebte, wie sie immer wieder sagt. das kann nur nachvollziehen, wer dieses gefühl einmal gehabt hat. und nun steht eine zukunft an, die sich außerhalb des wettbewerbs abspielen wird. sie geht nicht in den wettkampf, wenn ihre bedingungen von vornherein beschränkt sind - hier: die beweglichkeit und das risiko. dazu ist sie nicht bereit. der wettbewerb ist überhaupt nicht wichtig!!!!! und das risiko ist nicht nötig. gespannt sieht sie den rasanten fortschritten entgegen, die aktuell auf sie warten und freut sich vor allem auf all ihre wahren freunde und daß sie wieder eine treppe hochsteigen kann ohne schmerzen. wer nichts wagt, der nichts gewinnt.
Wednesday, July 14, 2010
It's a Girl!!!

Nun, es ist ein Mädchen... Puppe ist da! Sie hat auch schon eine eigene Puppenstube.
Was hat Tabbi für Freudensprünge gemacht... dann hat er wohl (sorry he's not speaking himself) plötzlich Angst bekommen, daß Puppe ihm seinen Chefposten und Sheriffposten abnehmen könnte und hat sie giftigst attackiert. Woraufhin wir entschieden haben, ihr eine Puppenstube zu bauen: Puppe hat jetzt einen Fluchtbereich, in den nur sie reinpaßt. Hat ihre Stube aber noch nicht gebraucht...
Und jetzt liegt ein Sättelchen im Auto und wartet darauf, ausprobiert zu werden...
Foto: sein ganzer Stolz: nicht mehr allein!!!! --- Foto oben: Puppe
Sunday, July 04, 2010
Alice in Tabbiland



Ihre ersten 10 Sprünge am Stück im Gelände hat gestern Alice mit Tabbi in Büdingen gemacht. Tropische Hitze, zuuu viele Bremsen - aber Tabbi ließ sich nicht ausbremsen. Good job, Alice!!!
VS-E Platz 7 - trotz zweier überflüssiger Patzer; erst ist sie "mutig" an Sprung 5 vorbeigeritten (siehe Beweisfoto beim 2. Anlauf perfekt überwunden) und dann hätte sie sich nach Sprung 9 aus unerfindlichen Gründen fast vom Tabbi verabschiedet und hat mit Sicherheit Glück gehabt, daß die Zeituhr nicht lief.... Minuten später (!) verfielen die beiden dann in ihren Endspurt-Galopp über Sprung 10...
Monday, June 21, 2010
Es ist Sommer... (Tabasco's speaking)
7 Uhr morgens.
Chris war schon da und hat mir Heu in die Raufe gefüllt. Jetzt wirds langsam Zeit daß die Mamma kommt. Manchmal verpennt die. Dann kommt sie sogar erst, wenn der Brötchenwagen schon durch war. Dabei bin ICH doch erst dran!! Naja den Brötchenwagen verpennt sie dann auch. Aber der hat eine Weckfunktion, der hupt so laut vor unserem Haus, daß spätestens dann alle wach sind. Naja heute kam sie eher, also vor dem Brötchenwagen. Es gab Rübenschnitzel, das ist nicht so mein Ding aber egal. Während ich gefressen habe, wurde vorn an der Straße bereits gebaut. Gefragt haben sie mich mal wieder nicht, schlimm genug. Ich bin empört. Beim fressen will ich Ruhe haben. Einzig die zwei Spatzen am Boden dürfen da sein. Mamma hat während ich gefressen habe die kompletten Tretminen vom Paddock gesammelt. Nachts sehe ich immer zu, daß ich den Paddock so vermine, daß wirklich kein Quadratmeter mehr ohne einen wunderschönen Apfelhaufen von mir da ist. Gelingt meist ganz gut. Sogar so gut, daß ich heute längst mit fressen fertig war, als sie noch sammelte... irgendwie hatte ich es heute eilig und mußte sie mal aufmischen. Bin vorn zum Tor gegangen und habe mit meiner Beintechnik versucht, das Tor zu öffnen. Hab ja nun oft genug gesehen, wie die das machen, die Menschen. Fein säuberlich. Mit meinem Bein kann ich den Balken reinziehen oder mich auf den Balken stellen. Ist etwas frustrierend, denn es funktioniert nicht wie geplant. Dann gebe ich erneut ein empörtes Schnaufen von mir. Hört mich denn keiner? Ich erwarte daß man mir die Wünsche von den Lippen abliest. Ja, hört mich denn keiner??? Ich könnte LÄNGST auf der Wiese sein!! Dann ging Mamma mit der vollen Karre weg und ich hab die Panik geschoben: wenn sie jetzt erst einen Kaffee trinken geht? Wenn sie mich nicht, wie es gehört, zuerst auf die Wiese führt? Überflüssig genug, denn ich würde schon lieber allein gehen. Da könnte man soooo viel erkunden auf dem Weg. Wenn einen keiner am überflüssigen Halfter führt. Ich würd mal in jeden Garten reinschauen. Am besten auch alle Sträucher mal probieren. Die meisten sind ja ganz lecker. Naja...
Kaum war sie um die Ecke mit der Karre, habe ich einmal herzzerreißend gerufen. (Weil die Bagger so laut waren, gleich 2x!!). Gaaanz laut! Das kann ja wohl nicht ihr ernst sein, ICH bin jetzt erstmal dran! Uffz und das hat funktioniert. Sie kam lachend um die Ecke, weil ich das wohl wieder ganz charmant hingekriegt habe :-)...
Chris war schon da und hat mir Heu in die Raufe gefüllt. Jetzt wirds langsam Zeit daß die Mamma kommt. Manchmal verpennt die. Dann kommt sie sogar erst, wenn der Brötchenwagen schon durch war. Dabei bin ICH doch erst dran!! Naja den Brötchenwagen verpennt sie dann auch. Aber der hat eine Weckfunktion, der hupt so laut vor unserem Haus, daß spätestens dann alle wach sind. Naja heute kam sie eher, also vor dem Brötchenwagen. Es gab Rübenschnitzel, das ist nicht so mein Ding aber egal. Während ich gefressen habe, wurde vorn an der Straße bereits gebaut. Gefragt haben sie mich mal wieder nicht, schlimm genug. Ich bin empört. Beim fressen will ich Ruhe haben. Einzig die zwei Spatzen am Boden dürfen da sein. Mamma hat während ich gefressen habe die kompletten Tretminen vom Paddock gesammelt. Nachts sehe ich immer zu, daß ich den Paddock so vermine, daß wirklich kein Quadratmeter mehr ohne einen wunderschönen Apfelhaufen von mir da ist. Gelingt meist ganz gut. Sogar so gut, daß ich heute längst mit fressen fertig war, als sie noch sammelte... irgendwie hatte ich es heute eilig und mußte sie mal aufmischen. Bin vorn zum Tor gegangen und habe mit meiner Beintechnik versucht, das Tor zu öffnen. Hab ja nun oft genug gesehen, wie die das machen, die Menschen. Fein säuberlich. Mit meinem Bein kann ich den Balken reinziehen oder mich auf den Balken stellen. Ist etwas frustrierend, denn es funktioniert nicht wie geplant. Dann gebe ich erneut ein empörtes Schnaufen von mir. Hört mich denn keiner? Ich erwarte daß man mir die Wünsche von den Lippen abliest. Ja, hört mich denn keiner??? Ich könnte LÄNGST auf der Wiese sein!! Dann ging Mamma mit der vollen Karre weg und ich hab die Panik geschoben: wenn sie jetzt erst einen Kaffee trinken geht? Wenn sie mich nicht, wie es gehört, zuerst auf die Wiese führt? Überflüssig genug, denn ich würde schon lieber allein gehen. Da könnte man soooo viel erkunden auf dem Weg. Wenn einen keiner am überflüssigen Halfter führt. Ich würd mal in jeden Garten reinschauen. Am besten auch alle Sträucher mal probieren. Die meisten sind ja ganz lecker. Naja...
Kaum war sie um die Ecke mit der Karre, habe ich einmal herzzerreißend gerufen. (Weil die Bagger so laut waren, gleich 2x!!). Gaaanz laut! Das kann ja wohl nicht ihr ernst sein, ICH bin jetzt erstmal dran! Uffz und das hat funktioniert. Sie kam lachend um die Ecke, weil ich das wohl wieder ganz charmant hingekriegt habe :-)...
Wednesday, April 28, 2010
Dear Tabbi
Dear Tabbi,
This is an unexpected break in our relationship. I am a little "dead" at this moment, because my life has lost a lot of value. Not only the riding, but of course, substantially so.
You are very special, Tabbi and I am trying to get that message over to you every day.
After those first years that we grew together - and we grew together a lot more successful than I ever thought from the beginning - I was so much looking forward having a couple more fun years with you in eventing. This time it's me who's making it impossible. Again, whatever may happen, I wish you be near me because I think my soul will need you. And then we'll see how things go on - dead or alive.
This is an unexpected break in our relationship. I am a little "dead" at this moment, because my life has lost a lot of value. Not only the riding, but of course, substantially so.
You are very special, Tabbi and I am trying to get that message over to you every day.
After those first years that we grew together - and we grew together a lot more successful than I ever thought from the beginning - I was so much looking forward having a couple more fun years with you in eventing. This time it's me who's making it impossible. Again, whatever may happen, I wish you be near me because I think my soul will need you. And then we'll see how things go on - dead or alive.
"Me - TT"
Am letzten Wochenende waren wir in Hamburg zum Marathon - ich als TT.
Chris hat sich dort respektabel geschlagen, war der schnellste Bruchköbler, und in der Gesamtwertung im ersten Drittel.
Abholen lassen hat er sich mit den Worten "Der kleine Christian will aus dem Läuferparadies abgeholt werden" :-) (Ohne Kommentar).
Chris hat sich dort respektabel geschlagen, war der schnellste Bruchköbler, und in der Gesamtwertung im ersten Drittel.
Abholen lassen hat er sich mit den Worten "Der kleine Christian will aus dem Läuferparadies abgeholt werden" :-) (Ohne Kommentar).
Sunday, January 17, 2010
Jahresziele
Die Jahresziele vom Team Tabasco beziehen sich auf unser Zuhause, da alles andere derzeit nicht beurteilt werden kann.
Der Winter bringt einige Dinge ans Licht, die im Sommer nicht so auffallen bzw. stören. Was den Paddock betrifft, ist die vorübergehende Lösung die Evakuation von Tabbi nach Altenstadt. Ich atme auf, denn das nasskalte Wetter hält an und es ist wirklich fast unmöglich, bei Glatteis bzw. Sturm in den Wald zu reiten. In Altenstadt dagegen nehmen wir ein Basistraining auf, das einfach "Spaß macht" und wenigstens insofern versprechend ist, als daß es unsere Performance wieder etwas verbessert (hoffen wir). Außerdem kann ich mich mal wieder auf Putzen, pflegen und reiten konzentrieren und nicht auf misten, Heu stapeln undsoweiter.
Was das Haus bzw. den Hof betrifft, sehe ich immer mehr die Prioritäten dahin gehen, daß von allen Baumaßnahmen als erstes der Hof (derzeit Berg-und Tal Kopfstein, mit Unkraut dazwischen, und dazu noch teils patchworkartig verlegt) gemacht werden muß. Mit genügend Gefälle, so daß kein Wasser (wie derzeit) drauf steht, einheitlich und in einen Kiesweg zum Paddock hin auslaufend. Ach wäre das schön...
Dann die Treppe zur Haustür. Katastrophe, das sind sowas von rutschige Fliesen darauf, plus daß die Farbe dieser Fliesen etwas ätzend ist: Projekt Hof und Haustreppe gehört für mich zusammen.
Und dann: freiräumen des Schuppens (da ist noch immer viel Baumaterial etc. vom Vorbesitzer drin), so daß man a) ein Auto darin parken kann (Carportmäßig) oder b) falls mal Besuch kommt, auch eine Notbox daraus machen (für 1-2 Pferde).
Alles andere, wie weiterhin Beschaffung guten Futters, Optimierung des Paddocks und der überdachten Liegeflächen etc. - das sind Kleinigkeiten, die am Rande wachsen müssen. Bzw. deren Ideen am Rande wachsen müssen. Da zeigt sich während der Nutzung so einiges, was man vorher gar nicht so gesehen hat, was unpraktisch ist, etc.
Der Winter bringt einige Dinge ans Licht, die im Sommer nicht so auffallen bzw. stören. Was den Paddock betrifft, ist die vorübergehende Lösung die Evakuation von Tabbi nach Altenstadt. Ich atme auf, denn das nasskalte Wetter hält an und es ist wirklich fast unmöglich, bei Glatteis bzw. Sturm in den Wald zu reiten. In Altenstadt dagegen nehmen wir ein Basistraining auf, das einfach "Spaß macht" und wenigstens insofern versprechend ist, als daß es unsere Performance wieder etwas verbessert (hoffen wir). Außerdem kann ich mich mal wieder auf Putzen, pflegen und reiten konzentrieren und nicht auf misten, Heu stapeln undsoweiter.
Was das Haus bzw. den Hof betrifft, sehe ich immer mehr die Prioritäten dahin gehen, daß von allen Baumaßnahmen als erstes der Hof (derzeit Berg-und Tal Kopfstein, mit Unkraut dazwischen, und dazu noch teils patchworkartig verlegt) gemacht werden muß. Mit genügend Gefälle, so daß kein Wasser (wie derzeit) drauf steht, einheitlich und in einen Kiesweg zum Paddock hin auslaufend. Ach wäre das schön...
Dann die Treppe zur Haustür. Katastrophe, das sind sowas von rutschige Fliesen darauf, plus daß die Farbe dieser Fliesen etwas ätzend ist: Projekt Hof und Haustreppe gehört für mich zusammen.
Und dann: freiräumen des Schuppens (da ist noch immer viel Baumaterial etc. vom Vorbesitzer drin), so daß man a) ein Auto darin parken kann (Carportmäßig) oder b) falls mal Besuch kommt, auch eine Notbox daraus machen (für 1-2 Pferde).
Alles andere, wie weiterhin Beschaffung guten Futters, Optimierung des Paddocks und der überdachten Liegeflächen etc. - das sind Kleinigkeiten, die am Rande wachsen müssen. Bzw. deren Ideen am Rande wachsen müssen. Da zeigt sich während der Nutzung so einiges, was man vorher gar nicht so gesehen hat, was unpraktisch ist, etc.
Tuesday, January 05, 2010
Ein schönes neues Jahr...
... wünschen wir allen und uns allen. Es gab in den letzten Monaten - nach dem Nordseeurlaub - quasi viele Turbulenzen, von denen ich nicht sicher war, ob sie für das Tagebuch taugen bzw. ob sie zu oft revidiert werden müßten. Dies hat sich noch immer nicht geändert.
Nun, zwischen den Turbulenzen sind natürlich einige Fakten, die wir hier einmal festhalten. An Weihnachten hat sich unsere Überlegung, unseren süßen Landy abzugeben, konkretisiert. Wir haben uns monatelang mit dieser Frage beschäftigt und es uns nicht leichtgemacht, diese Entscheidung zu treffen. Das Knopfauge wird es bei Janine mindestens genauso gut haben wie bei uns. Der Abschied hat natürlich dazu geführt, daß Tabbi zunächst mal 2 Nächte allein am Paddock verbracht hat. Er hat - wie wir - getrauert. Und nicht nur deshalb (sondern auch wegen notwendiger Silvester-Evakuierung aus dem Dorfkern) ist er in den Stall nach Altenstadt umgezogen. Dort bewohnt er jetzt eine sehr komfortable Strohbox. Für uns ist dies ebenso luxuriös, denn es heißt, daß wir ein paar Wochen lang "Urlaub" haben und nicht bei minus 15 Grad morgens und abends den Paddock herrichten etc..
Am ersten Weihnachtstag überraschte uns dann noch ein Wasserrohrbruch, der bis heute nicht repariert ist (wegen der üblichen Formalitäten mit Versicherung etc.). Aber wenigstens können wir schon wieder sorgenfrei Zähne putzen und Tee kochen :-).
Schlußendlich haben sich auch noch ein paar liebgewonnene Menschen und Tiere aus unserem Freundeskreis unerwartet in den Himmel verabschiedet.
So, was noch offen ist, die guten Vorsätze sozusagen oder auf diesen Blog bezogen, der Jahresrückblick bzw. die Vorschau: ich tendiere mental fast dazu, den sportlichen Teil unseres gemeinsamen Lebensweges abzuschließen. Ich möchte es natürlich noch nicht. Es ist einfach so, daß sich im Verlauf dieses Jahres gezeigt hat, dass meine Unfallschäden im LWS-Bereich und am ISG sich nicht wie gewünscht fortzaubern lassen. Ohne dies detailliert zu erläutern, ist die Folge davon, daß ich nicht wirklich schmerzfrei reiten kann und entsprechend auch nicht in der Lage bin, ein sensibles Pferd sensibel zu steuern. Wir hatten bereits einige sehr sehr schöne Jahre und mein Ziel, das ich hatte, als ich "damals" Tabasco zu uns geholt habe, ist längst und für mich überraschend gut, in Erfüllung gegangen. Remember, damals habe ich Angst gehabt, einen kleinen Baumstamm zu Pferd zu überwinden, und das Ziel war, einmal eine A-Vielseitigkeit zu reiten. 2007 konnten wir bereits in unserer allerersten A-VS dritte werden. Während ich diese Zeilen schreibe, holen wir Erinnerungen hervor und der Chef-TT wurde gerade damit beauftragt, ein paar kleine Filmchen in diesen Blog zu stellen: Es war einmal...
Nun, zwischen den Turbulenzen sind natürlich einige Fakten, die wir hier einmal festhalten. An Weihnachten hat sich unsere Überlegung, unseren süßen Landy abzugeben, konkretisiert. Wir haben uns monatelang mit dieser Frage beschäftigt und es uns nicht leichtgemacht, diese Entscheidung zu treffen. Das Knopfauge wird es bei Janine mindestens genauso gut haben wie bei uns. Der Abschied hat natürlich dazu geführt, daß Tabbi zunächst mal 2 Nächte allein am Paddock verbracht hat. Er hat - wie wir - getrauert. Und nicht nur deshalb (sondern auch wegen notwendiger Silvester-Evakuierung aus dem Dorfkern) ist er in den Stall nach Altenstadt umgezogen. Dort bewohnt er jetzt eine sehr komfortable Strohbox. Für uns ist dies ebenso luxuriös, denn es heißt, daß wir ein paar Wochen lang "Urlaub" haben und nicht bei minus 15 Grad morgens und abends den Paddock herrichten etc..
Am ersten Weihnachtstag überraschte uns dann noch ein Wasserrohrbruch, der bis heute nicht repariert ist (wegen der üblichen Formalitäten mit Versicherung etc.). Aber wenigstens können wir schon wieder sorgenfrei Zähne putzen und Tee kochen :-).
Schlußendlich haben sich auch noch ein paar liebgewonnene Menschen und Tiere aus unserem Freundeskreis unerwartet in den Himmel verabschiedet.
So, was noch offen ist, die guten Vorsätze sozusagen oder auf diesen Blog bezogen, der Jahresrückblick bzw. die Vorschau: ich tendiere mental fast dazu, den sportlichen Teil unseres gemeinsamen Lebensweges abzuschließen. Ich möchte es natürlich noch nicht. Es ist einfach so, daß sich im Verlauf dieses Jahres gezeigt hat, dass meine Unfallschäden im LWS-Bereich und am ISG sich nicht wie gewünscht fortzaubern lassen. Ohne dies detailliert zu erläutern, ist die Folge davon, daß ich nicht wirklich schmerzfrei reiten kann und entsprechend auch nicht in der Lage bin, ein sensibles Pferd sensibel zu steuern. Wir hatten bereits einige sehr sehr schöne Jahre und mein Ziel, das ich hatte, als ich "damals" Tabasco zu uns geholt habe, ist längst und für mich überraschend gut, in Erfüllung gegangen. Remember, damals habe ich Angst gehabt, einen kleinen Baumstamm zu Pferd zu überwinden, und das Ziel war, einmal eine A-Vielseitigkeit zu reiten. 2007 konnten wir bereits in unserer allerersten A-VS dritte werden. Während ich diese Zeilen schreibe, holen wir Erinnerungen hervor und der Chef-TT wurde gerade damit beauftragt, ein paar kleine Filmchen in diesen Blog zu stellen: Es war einmal...
Tuesday, September 22, 2009
"Ein Logenplatz in der Natur"
Foto: ... direkt auf dem Weg zum Watt
... so wirbt der Cuxhavener Reiterhof Küstenlümmel - ähnlich lese ich es eigentlich nur bei den Safari-Lodges in Afrika, mit Blick auf Savanne, Wüste, Antilopen und Zebras. Meist sind diese Logenplätze wirklich luxuriöse, unbezahlbare "Suites" mit Zeltcharakter, eben inmitten der Natur. Wenn es denn in Deutschland einen Ort gibt, der sich mit einer Safari-Lodge vergleichen kann, dann gehört der Küstenlümmel mit Sicherheit dazu!Nichtmal abseits vom touristischen Trubel und dennoch einsam und ruhig im küstennahen Wald gelegen, hat uns ein traumhafter Urlaub erwartet. Schon kurz vor der Ankunft am Hof kamen mir fast die Tränen, als ich links und rechts des Weges die wunderbaren Sandwege sah, die explizit als Reitwege gekennzeichnet sind. Im Grunde ist die Sahlenburger Heide sowie das Watt um Cuxhaven und Holte-Spangen touristisch bestens erschlossen. Es gibt mehrere größere Campingplätze sowie eine Vielzahl an Pensionen und Hotels, dazu das übliche Gastronomie- und Shoppingprogramm sowie Schlechtwetteralternativen en masse - denn das Wetter ist bekanntlich in der Regel das Hauptproblem eines Urlaubs in Deutschland - so man denn im Urlaub von Problemen sprechen kann. Dennoch fühlten wir uns hier wirklich fernab von Lärm und Trubel.
Schöne. Ferien.
Für uns reisende Engel gab es 5 volle Tage Spätsommersonne! Inclusive wunderschöner Sonnenuntergänge und genügend Sonne für faule Stunden mit einem guten Buch in der Hand im Strandkorb (direkt auf dem Küstenlümmel), auf der Relaxliege oder auf der Terasse. Indes hatten die Pferde auch direkt sowas wie eine "Kur": Box, Futter, Koppel - alles zur freien Verfügung und vom Feinsten. Und wir hatten Urlaub! Wir mußten weder Füttern noch misten!
Was ihr wollt: * (Warmduscher-), **(Power-) oder ***(Hardcore-)-Tour
Ein völlig entspanntes Programm mit vielen Abenteuern wartete auf das gesamte Team Tabasco. Ich träume von Ritten am Meer seit Jahren und für mich ging ein Traum in Erfüllung, als wir gleich am ersten Abend ungeduldig losgeritten sind. Die Tidenzeiten waren für die "große Tour" nach Neuwerk nicht geeignet (macht nix), so bin ich zunächst mal mit Tabbi allein losgezogen. "Zum Watt" stand schon nach wenigen Metern auf dem Schild, und ich dachte fein, dann verreiten wir uns wenigstens nicht. Also sind wir beide mit der uns eigenen Neugier vorangestapft. Dort angekommen, erwartete uns das volle Programm an Adrenalin in der Abendsonne: Möwen, Hunde, schnatternde Schulklassen auf Wattführung, kurzum alles bunte bewegende Punkte im spiegelnden Watt.
Das war dann selbst dem Sheriff zu gruselig. Er stoppte alle 2-3m, um die Lage zu peilen. Wir waren bestimmt grad 50m im Watt, meinen Auftrag als "Jockey" konnte ich mangels Ortskenntnis auch nicht erfüllen (denn ich hielt die spiegelnden Flächen für tieferes Wasser und traute mich daher nicht weiter vor) und so kehrten wir mit diesem ersten aufregenden Eindruck um - zurück auf den Sandweg längs der Küste. Der lud dann so richtig zum galoppieren ein, was wir dann auch nach Herzenslust taten - ein Weg OHNE ENDE!!!! Er hatte natürlich ein Ende, und grad dort angekommen, startete der Rotkreuzhubschrauber DIREKT über unserem Kopf zum Einsatz. Hatte ich (!) ne Panik - nur Sheriff interessierte sich trotz des ohrenbetäubenden Lärms und den drehenden Rotoren nicht die Bohne für das Ding, das seinen Galopp hier und jetzt ganz bestimmt nicht stoppen sollte.
Profi-Besuch und zwei bildschöne Trakehner am Meer
Von Donnerstag auf Freitag kam dann recht überraschend Maren mit Tabbis damaligem Koppelkumpel Kaspar auf Besuch. Jetzt sollte die Watt-Tour erst richtig starten. Die zwei Jungs waren in freudiger Aufregung und mit den norddeutschen Profis an der Seite ging die Tour diesmal dann auch wirklich auf dem Weg nach Neuwerk bis durch die drei ersten Prile durch. Mehrere schöne Galopps halfen uns dabei, ein paar Kilometer gut zu machen, bevor uns dann die nahenden Wattwagen überholten. Für mein kleines Hasenherz war das dann auch genug. Gefühlte 6km galoppiert, mahnte ich zum Umdrehen. Wie gesagt, Neuwerk läuft nicht davon. Jedenfalls waren das weit und breit die schönsten Pferde im Watt, unsere zwei Trakehner!
Abends waren wir dann noch zum Ausklang eines wirklich schönen Tages in einer ganz netten Pizzeria in Cuxhaven essen.
Am Freitag hatte dann Tabbi - nach einem weiteren schönen Ritt in die Heide mit Kaspar an seiner Seite - oder vielmehr hinter sich, denn Kaspar versteht es besser als jedes abgebrühte Schulpferd, seine Konzentration nach innen zu verlegen und träumend hinter einem Leittier hinterher zu trotten - etwas dicke Beine. Nicht besorgniserregend, aber dennoch mahnte das zu einer Pause. Kalt abgewaschen, Clay drauf und ab auf die Koppel.
Nach Maren's Abreise sind wir gleich noch "hinterher gefahren" und haben Tabbis Familie in Farven besucht. Eigentlich alle, außer Silke. Zu süüüß, die Mädels.
Samstag und Sonntag standen dann weitere Heide- und Wattritte, diesmal mit Annika und Leo, auf dem Programm. Letzterer wurde dann allerdings erneut eine Tour von mir mit Tabbi allein, weil Leo am Sonntag früh ein wirklich dickes Bein hatte und daher zuhause bleiben mußte.
Tabbi und ich bummelten also zum Abschied - diesmal wegekundig wie die Profis - direkt zum Watt, legten einige schöne Galopps ein und planschten nochmals im ersten Pril.
Ich kann nur eins sagen: der Abschied war wirklich traurig.
Was ihr wollt: * (Warmduscher-), **(Power-) oder ***(Hardcore-)-Tour
Ein völlig entspanntes Programm mit vielen Abenteuern wartete auf das gesamte Team Tabasco. Ich träume von Ritten am Meer seit Jahren und für mich ging ein Traum in Erfüllung, als wir gleich am ersten Abend ungeduldig losgeritten sind. Die Tidenzeiten waren für die "große Tour" nach Neuwerk nicht geeignet (macht nix), so bin ich zunächst mal mit Tabbi allein losgezogen. "Zum Watt" stand schon nach wenigen Metern auf dem Schild, und ich dachte fein, dann verreiten wir uns wenigstens nicht. Also sind wir beide mit der uns eigenen Neugier vorangestapft. Dort angekommen, erwartete uns das volle Programm an Adrenalin in der Abendsonne: Möwen, Hunde, schnatternde Schulklassen auf Wattführung, kurzum alles bunte bewegende Punkte im spiegelnden Watt.
Das war dann selbst dem Sheriff zu gruselig. Er stoppte alle 2-3m, um die Lage zu peilen. Wir waren bestimmt grad 50m im Watt, meinen Auftrag als "Jockey" konnte ich mangels Ortskenntnis auch nicht erfüllen (denn ich hielt die spiegelnden Flächen für tieferes Wasser und traute mich daher nicht weiter vor) und so kehrten wir mit diesem ersten aufregenden Eindruck um - zurück auf den Sandweg längs der Küste. Der lud dann so richtig zum galoppieren ein, was wir dann auch nach Herzenslust taten - ein Weg OHNE ENDE!!!! Er hatte natürlich ein Ende, und grad dort angekommen, startete der Rotkreuzhubschrauber DIREKT über unserem Kopf zum Einsatz. Hatte ich (!) ne Panik - nur Sheriff interessierte sich trotz des ohrenbetäubenden Lärms und den drehenden Rotoren nicht die Bohne für das Ding, das seinen Galopp hier und jetzt ganz bestimmt nicht stoppen sollte.
Profi-Besuch und zwei bildschöne Trakehner am Meer
Von Donnerstag auf Freitag kam dann recht überraschend Maren mit Tabbis damaligem Koppelkumpel Kaspar auf Besuch. Jetzt sollte die Watt-Tour erst richtig starten. Die zwei Jungs waren in freudiger Aufregung und mit den norddeutschen Profis an der Seite ging die Tour diesmal dann auch wirklich auf dem Weg nach Neuwerk bis durch die drei ersten Prile durch. Mehrere schöne Galopps halfen uns dabei, ein paar Kilometer gut zu machen, bevor uns dann die nahenden Wattwagen überholten. Für mein kleines Hasenherz war das dann auch genug. Gefühlte 6km galoppiert, mahnte ich zum Umdrehen. Wie gesagt, Neuwerk läuft nicht davon. Jedenfalls waren das weit und breit die schönsten Pferde im Watt, unsere zwei Trakehner!
Abends waren wir dann noch zum Ausklang eines wirklich schönen Tages in einer ganz netten Pizzeria in Cuxhaven essen.
Am Freitag hatte dann Tabbi - nach einem weiteren schönen Ritt in die Heide mit Kaspar an seiner Seite - oder vielmehr hinter sich, denn Kaspar versteht es besser als jedes abgebrühte Schulpferd, seine Konzentration nach innen zu verlegen und träumend hinter einem Leittier hinterher zu trotten - etwas dicke Beine. Nicht besorgniserregend, aber dennoch mahnte das zu einer Pause. Kalt abgewaschen, Clay drauf und ab auf die Koppel.
Nach Maren's Abreise sind wir gleich noch "hinterher gefahren" und haben Tabbis Familie in Farven besucht. Eigentlich alle, außer Silke. Zu süüüß, die Mädels.
Samstag und Sonntag standen dann weitere Heide- und Wattritte, diesmal mit Annika und Leo, auf dem Programm. Letzterer wurde dann allerdings erneut eine Tour von mir mit Tabbi allein, weil Leo am Sonntag früh ein wirklich dickes Bein hatte und daher zuhause bleiben mußte.
Tabbi und ich bummelten also zum Abschied - diesmal wegekundig wie die Profis - direkt zum Watt, legten einige schöne Galopps ein und planschten nochmals im ersten Pril.
Ich kann nur eins sagen: der Abschied war wirklich traurig.
Sunday, August 16, 2009
Die grüne Saison

Dieses Wochenende wurde die grüne Saison einmal versilbert*, aber im Grunde bleiben wir unserer Linie treu :-(. Wieder eine grüne Schleife, als 6. in der Geländehunterklasse von Offenbach-Rumpenheim. Das ist zum Saisonende ein Geländeturnier (d.h. keine komplette VS im Angebot), das wir immer recht gern wahrnehmen, weil es einen weniger professionellen, dafür lockeren und familiären Charakter hat.
Dieses Jahr gab es einige Unstimmigkeiten - seitens des Veranstalters kann man nicht alles im Griff haben, dennoch hat sich das mittlerweile routinierte Team diesmal nicht nur Freunde gemacht. Während bei der erst ganz aktuell in der LPO verankerten Hunterklassen alle anderen Veranstalter in den Ausschreibungen bereits auf evtl. Handicaps hinwiesen, ließen uns die Freunde aus Rumpenheim alle nennen, um dann 1 Tag vor Prüfungsbeginn per lapidarer e-mail zu verkünden, daß die Nennung der Huntergelände 80 und dem Stilgeländeritt Kl. A per LPO nicht erlaubt sei. Prima. Jetzt wissen wir es alle, aber hätte man das nicht der Hobbyreiterzielgruppe durch vorherige Mitteilung kommunizieren können? Da kam einiger Ärger auf, und nicht zuletzt der dabei zuviel gezahlte Einsatz wurde nicht zurück gezahlt.
Hat dieses Turnier vor einigen Jahren mich auch (fast) eine schöne Platzierung gekostet, weil ich ein - nicht in der Skizze eingezeichnetes - Pflichttor nicht geritten habe.
Dieses Jahr gab es einige Unstimmigkeiten - seitens des Veranstalters kann man nicht alles im Griff haben, dennoch hat sich das mittlerweile routinierte Team diesmal nicht nur Freunde gemacht. Während bei der erst ganz aktuell in der LPO verankerten Hunterklassen alle anderen Veranstalter in den Ausschreibungen bereits auf evtl. Handicaps hinwiesen, ließen uns die Freunde aus Rumpenheim alle nennen, um dann 1 Tag vor Prüfungsbeginn per lapidarer e-mail zu verkünden, daß die Nennung der Huntergelände 80 und dem Stilgeländeritt Kl. A per LPO nicht erlaubt sei. Prima. Jetzt wissen wir es alle, aber hätte man das nicht der Hobbyreiterzielgruppe durch vorherige Mitteilung kommunizieren können? Da kam einiger Ärger auf, und nicht zuletzt der dabei zuviel gezahlte Einsatz wurde nicht zurück gezahlt.
Hat dieses Turnier vor einigen Jahren mich auch (fast) eine schöne Platzierung gekostet, weil ich ein - nicht in der Skizze eingezeichnetes - Pflichttor nicht geritten habe.
-- Wie auch immer, Tabbi ist momentan weiterhin gut drauf, hat die Trainingsrunde in Butzbach bei Jens Fleischer sehr locker und motiviert absolviert - und war auch genauso jetzt wieder am Tempel drauf. Eine flotte Runde powerte er mir die 10 nicht zuu einfachen Sprünge durch, kam allerdings wieder ein paarmal etwas zu dicht, was mich am Ende wahrscheinlich einige Prozentpunkte kostete. Der Kurs fing wirklich einfach an (fast ein wenig zuu niedrig), hatte dann aber einige schmale und knifflige Elemente. Ließ sich den Hunterkriterien entsprechend aber in flüssiger Linie reiten.
*In der Mannschaft, RC Altenstadt II haben wir den Sieg ganz knapp verpaßt, und als Ehrenpreis ein Leovet Pferdeshampoo pro Pferd mit nach Hause nehmen dürfen.
*In der Mannschaft, RC Altenstadt II haben wir den Sieg ganz knapp verpaßt, und als Ehrenpreis ein Leovet Pferdeshampoo pro Pferd mit nach Hause nehmen dürfen.
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Jens Fleischer,
RC Altenstadt,
Tempel
Monday, August 10, 2009
Mein Name ist Tabasco
Hallo,
ich heiße Tabasco und bin 10 Jahre alt.
Ich lebe mit meiner Familie in Calbach/Hessen. Das ist bei Büdingen in der Wetterauer Schweiz. Also hier muß man klettern, egal wohin man geht. Sonst ist hier die Gegend eher flach, nur bei uns nicht. Aber da wo ich groß geworden bin (bei Bremen) ist es auch flach.
Ich mag am liebsten Bananen. Mein Hobby ist Sheriff-sein.
Die Koppel finde ich cool, solange es nicht zu heiß ist. Lustig finde ich, wenn es volle Kanne regnet. Nur danach kratzt das Fell immer so und ich muß mich wälzen. Dann sagt die Mama "ohje, hat der sich paniert". Versteh ich gar nicht, denn das ist so cool. Was ich nicht so leiden kann, ist wenn die Mädels mit dieser komischen Maschine kommen, und mir ohne zu Fragen alle Haare abscheren. Unverschämt, das kitzelt, das ist Tierquälerei! Ich blas mich dann immer auf und mach mich groß und krieg ganz große Augen, um denen Angst zu machen. Funktioniert aber nicht, und dann sagen sie hinterher auch noch, daß das schick aussieht und ich vorher (im Winter) aussah wie ein Isländerpferd. Ich mag Isländerpferde, und die frieren wenigstens nicht. Aber ich werd ja nicht gefragt.
Ach übrigens, ich war und bin auch ein Model. Ich habe nämlich den Trakehner-Charme, obwohl ich nicht "typvoll" bin sagen sie. Model war ich bei Thomas Cheney und Alexa Pfau, und natürlich kann man mich auch immer wieder buchen. Mit oder ohne Reiter.
Ansonsten hab ich die Sache zuhause ganz gut im Griff. Das war mir schon wichtig. Der Kumpel muß springen und wenn ich was will dann krieg ich das meistens auch.
Manchmal sagen sie ich sei frech aber das stimmt nicht. Man muß ja sehen wo man bleibt.
Wir sind ansonsten schon ein sportlicher Trupp. Chris vor allen Dingen. Das ist der Chef und Chef-TT. Der läuft manchmal sogar 100km am Stück, das hat er vor ein paar Jahren mal gemacht in der Schweiz. Also in Biel, das ist nicht die Wetterauer Schweiz, sondern die richtige Schweiz. Wo Kühe mit so riesigen Glocken die ganze Nacht bimmeln. Ja er hat gesagt, da ist er nachts gelaufen (wahrscheinlich damit keiner merkt wie bekloppt einer sein muß, 100km am Stück zu laufen). Ansonsten läuft Chris manchmal 10 oder 20km, oder einen Marathon. Wir sind eigentlich 2 sportliche Buben. Ich ja auch. Mir macht ja nix was aus. Nicht das klettern, aber erstrecht nicht eine Geländestrecke wo Mamma Jockey manchmal Schiss kriegt.
Mir gehts jetzt wieder ganz gut eigentlich. Ich bin ein fittes Kerlchen, in vieler Hinsicht.
Wir haben uns an einige schöne Ritte aus den letzten Jahren erinnert. Denn in der Hunterklasse und im Stilgelände gibts ja meist Kommentare von den Richtern. Zieh Dir das mal rein:
a) Niederwaroldern, Pilotprüfung Gelände-Hunter 90 (2006): "Ein Ritt, der dem schon sehr nahe kam, wie wir das sehen wollen" (E. Schulte-Günne, WN 85%, 1. Platz)
b) Fulda, Pilotprüfung Hunter 95: "Ein Pferd mit hohen Rittigkeitswerten, guter Bascule. Die Reiterin immer sicher im leichten Sitz..." (T. Kaspareit, WN 78%, 1. Platz)
c) Gravenbruch, Stilgeländeritt Kl. A (2007): " Wieder ein gewohnt souveräner Ritt ... aber sie hat ja auch ein gutes Pferd!!!" (G. Kaffenberger, WN 8.0, 2. Platz sehr souverän, das war unser allererster Stilgeländeritt Kl. A und Mamma Jockey hat ca. 2min lang die Luft angehalten. Ich habs wohl gemerkt tss. tsss....)
d) Kaisersesch, Hunter-Gelände 90er (2008, 1. Starterin): "Eine schöne Runde, 86%.... Das ist sehr gut" (nn, WN 86%, 2. Platz)
Und da war ich gar nicht fit. Jetzt bin ich wieder fit und freu mich auf die Nordsee. Wir fahren an den Strand!!! Yippie!!
Film: Geländetraining Indoor (TSF, Trakehner Sportförderung) mit Dibo 2007
ich heiße Tabasco und bin 10 Jahre alt.
Ich lebe mit meiner Familie in Calbach/Hessen. Das ist bei Büdingen in der Wetterauer Schweiz. Also hier muß man klettern, egal wohin man geht. Sonst ist hier die Gegend eher flach, nur bei uns nicht. Aber da wo ich groß geworden bin (bei Bremen) ist es auch flach.
Ich mag am liebsten Bananen. Mein Hobby ist Sheriff-sein.
Die Koppel finde ich cool, solange es nicht zu heiß ist. Lustig finde ich, wenn es volle Kanne regnet. Nur danach kratzt das Fell immer so und ich muß mich wälzen. Dann sagt die Mama "ohje, hat der sich paniert". Versteh ich gar nicht, denn das ist so cool. Was ich nicht so leiden kann, ist wenn die Mädels mit dieser komischen Maschine kommen, und mir ohne zu Fragen alle Haare abscheren. Unverschämt, das kitzelt, das ist Tierquälerei! Ich blas mich dann immer auf und mach mich groß und krieg ganz große Augen, um denen Angst zu machen. Funktioniert aber nicht, und dann sagen sie hinterher auch noch, daß das schick aussieht und ich vorher (im Winter) aussah wie ein Isländerpferd. Ich mag Isländerpferde, und die frieren wenigstens nicht. Aber ich werd ja nicht gefragt.
Ach übrigens, ich war und bin auch ein Model. Ich habe nämlich den Trakehner-Charme, obwohl ich nicht "typvoll" bin sagen sie. Model war ich bei Thomas Cheney und Alexa Pfau, und natürlich kann man mich auch immer wieder buchen. Mit oder ohne Reiter.
Ansonsten hab ich die Sache zuhause ganz gut im Griff. Das war mir schon wichtig. Der Kumpel muß springen und wenn ich was will dann krieg ich das meistens auch.
Manchmal sagen sie ich sei frech aber das stimmt nicht. Man muß ja sehen wo man bleibt.
Wir sind ansonsten schon ein sportlicher Trupp. Chris vor allen Dingen. Das ist der Chef und Chef-TT. Der läuft manchmal sogar 100km am Stück, das hat er vor ein paar Jahren mal gemacht in der Schweiz. Also in Biel, das ist nicht die Wetterauer Schweiz, sondern die richtige Schweiz. Wo Kühe mit so riesigen Glocken die ganze Nacht bimmeln. Ja er hat gesagt, da ist er nachts gelaufen (wahrscheinlich damit keiner merkt wie bekloppt einer sein muß, 100km am Stück zu laufen). Ansonsten läuft Chris manchmal 10 oder 20km, oder einen Marathon. Wir sind eigentlich 2 sportliche Buben. Ich ja auch. Mir macht ja nix was aus. Nicht das klettern, aber erstrecht nicht eine Geländestrecke wo Mamma Jockey manchmal Schiss kriegt.
Mir gehts jetzt wieder ganz gut eigentlich. Ich bin ein fittes Kerlchen, in vieler Hinsicht.
Wir haben uns an einige schöne Ritte aus den letzten Jahren erinnert. Denn in der Hunterklasse und im Stilgelände gibts ja meist Kommentare von den Richtern. Zieh Dir das mal rein:
a) Niederwaroldern, Pilotprüfung Gelände-Hunter 90 (2006): "Ein Ritt, der dem schon sehr nahe kam, wie wir das sehen wollen" (E. Schulte-Günne, WN 85%, 1. Platz)
b) Fulda, Pilotprüfung Hunter 95: "Ein Pferd mit hohen Rittigkeitswerten, guter Bascule. Die Reiterin immer sicher im leichten Sitz..." (T. Kaspareit, WN 78%, 1. Platz)
c) Gravenbruch, Stilgeländeritt Kl. A (2007): " Wieder ein gewohnt souveräner Ritt ... aber sie hat ja auch ein gutes Pferd!!!" (G. Kaffenberger, WN 8.0, 2. Platz sehr souverän, das war unser allererster Stilgeländeritt Kl. A und Mamma Jockey hat ca. 2min lang die Luft angehalten. Ich habs wohl gemerkt tss. tsss....)
d) Kaisersesch, Hunter-Gelände 90er (2008, 1. Starterin): "Eine schöne Runde, 86%.... Das ist sehr gut" (nn, WN 86%, 2. Platz)
Und da war ich gar nicht fit. Jetzt bin ich wieder fit und freu mich auf die Nordsee. Wir fahren an den Strand!!! Yippie!!
Film: Geländetraining Indoor (TSF, Trakehner Sportförderung) mit Dibo 2007
Monday, July 06, 2009
Hurra! Tabbi und ich sind 3. Kreismeister 2009
Foto: Die Rosetten der Kreismeisterschaften, incl. die (GRÜNE) Platzierung von Birstein 2009Nach einem sehr emotionalen und in der Hinsicht enttäuschenden Wochenende haben Tabbi und ich uns mit etwas Glück die Bronzemedaille bei der Kreismeisterschaft Main-Kinzigtal der Disziplin Vielseitigkeit in Birstein geholt!!
Ich denke, ein absolut verdientes Saisonhighlight.
Glück gehabt, da die anspruchsvolle E-Geländestrecke so angelegt war, daß 60% der Teilnehmer ausscheiden mußten. Dadurch sind auch die weiteren nach der Dressur noch vor mir liegenden Mitbewerber aus dem Rennen gewesen. Emotionen, weil ich leider wieder mit anderen den Eindruck teilte, daß Senioren in Kl. E unerwünscht sind - und dies nicht via Ausschreibung, sondern via schlechter Noten in den Prüfungen geahndet wird. Angesichts des Aufwands, den wir betreiben, finde ich dies wirklich enttäuschend. Sicherlich ist Notengebung immer etwas subjektiv, jedoch gibt es klare Linien/Richtlinien, denen eine Bewertung folgen sollte. Und dies war in Birstein ganz klar nicht gegeben!! Tabbi ist alle drei Teilprüfungen sehr schön und motiviert gelaufen, ich war auch weitestgehend gut drauf, der (mein) Rücken stört natürlich nach wie vor. Heute hat sich Tabbi jedenfalls erstmal einen Koppeltag verdient, und ich hoffe er kann ihn auch ohne Bremsenplage genießen!!
Ich denke, ein absolut verdientes Saisonhighlight.
Glück gehabt, da die anspruchsvolle E-Geländestrecke so angelegt war, daß 60% der Teilnehmer ausscheiden mußten. Dadurch sind auch die weiteren nach der Dressur noch vor mir liegenden Mitbewerber aus dem Rennen gewesen. Emotionen, weil ich leider wieder mit anderen den Eindruck teilte, daß Senioren in Kl. E unerwünscht sind - und dies nicht via Ausschreibung, sondern via schlechter Noten in den Prüfungen geahndet wird. Angesichts des Aufwands, den wir betreiben, finde ich dies wirklich enttäuschend. Sicherlich ist Notengebung immer etwas subjektiv, jedoch gibt es klare Linien/Richtlinien, denen eine Bewertung folgen sollte. Und dies war in Birstein ganz klar nicht gegeben!! Tabbi ist alle drei Teilprüfungen sehr schön und motiviert gelaufen, ich war auch weitestgehend gut drauf, der (mein) Rücken stört natürlich nach wie vor. Heute hat sich Tabbi jedenfalls erstmal einen Koppeltag verdient, und ich hoffe er kann ihn auch ohne Bremsenplage genießen!!
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